Ich unterstütze Schwarz Grün Pink, weil…

… ich weder die Innen- noch die Außenwirkung einer Regierungsbeteiligung der FPÖ erleben möchte
Roland Marouschek

… wir endlich an die Zukunft denken müssen, anstatt immer wieder die alte Vergangenheit fortzuschreiben.
Josef Dengler

… weil dies die beste Alternative für die Zukunft Österreichs ist!
Moritz Waldstein

… ich für eine pro-europäische, optimistisch-rationale Grundhaltung bin und das politische Handwerk auch als Solches verstehe!
Tobias Marboe

… Pink und Grün im Einzelnen inhaltlich sinnvolle Positionen beziehen, die für Österreich in den nächsten Jahren wichtig wären und ergo Teil einer Regierungskoalition sein sollten.
Gerald Gruber

… What else?
Alexander Ehrmann

… die Blauen einem europäischen Österreich schaden
Claudia Stockert

… um Strache/Kickl/Gudenus/Hübner zu verhindern!!
Pierre Lopper

… es die beste Variante für mich darstellt.
Anna Eder

… das die einzige proeuropäische Reformkoalition ist.
Gernot Pruschak

Eine Stimme für die SPÖ ist eine verlorene Stimme

Wir finden Kern eigentlich gut und Soziales ist uns sehr wichtig. Aber Kern wird nach der Wahl nicht mehr Kanzler. Und die SPÖ ist dann in den Händen von Doskozil & Co.

Nur die Grünen und NEOS bleiben dann noch als soziales, ökologisches und liberales Gewissen für den nächsten Kanzler Sebastian Kurz. Schmeißen Sie Ihre Stimme nicht weg!

Ganz einfach!

Dirndlkoalition von WählerInnen gewünscht, aber noch nicht möglich!

Die aktuellen Umfragen zeigen, dass die Dirndlkoalition in den letzten Wochen einen deutlichen Aufstieg in der Popularität der WählerInnen verzeichnen konnte. Sie liegt jetzt auf Platz 2. Bei den Umfragewerten der einzelnen Parteien ist jedoch kaum Bewegung zu verzeichnen.

Bereits vor 4 Wochen war die Wunschkoalition der österreichischen WählerInnen Schwarz-Blau. 18% wünschten sich eine ÖVP-FPÖ Regierung, gefolgt von der großen Koalition aus ÖVP-SPÖ mit 17%. Schwarz-Grün-Pink (damals gab es den Begriff Dirndlkoalition noch nicht) landete auf Platz 4 mit gerade einmal 7%. Da war die Wahl noch relativ weit weg und die Gedanken der ÖsterreicherInnen auch noch nicht bei möglichen Koalitionen.

Dirndlkoalition auf Platz 2 der Wunschkoalitionen

5 Tage vor der Wahl sind die Koalitionswünsche der ÖsterreicherInnen schon wesentlich ausgeprägter. Die bevorzugte Koalitionsvariante ist immer noch Schwarz-Blau mit 34-40%. Überraschend und aus unserer Sicht sehr erfreulich ist jedoch, dass die Dirndlkoalition auf Platz 2 aufgerückt ist. 18% wollen laut Österreich (Research Affairs) Schwarz-Grün-Pink und laut Kurier (OGM) lehnen sogar 22% die Fortsetzung des Stillstands einer großen Koalition oder eine Regierungsbeteiligung der Blauen ab. Die große Koalition fällt auf Platz 3 in der Wählergunst mit 17-21%.

Die Umfragen zeigen auch, dass die ÖsterreicherInnen mit überwältigender Mehrheit (62%) davon überzeugt sind, dass Kurz die meisten Stimmen bekommen wird. Nur mehr 17 bzw. 15% glauben, dass Strache oder Kern die Wahl gewinnen können. Diese Verschiebungen sind nach den Schmutzkübelkampagnen der letzten Wochen und der Silberstein-Affäre nicht wirklich überraschend. Überraschend ist jedoch, dass bei der Sonntagsfrage praktisch keine Bewegung zu beobachten ist. Die ÖVP liegt bei 33-34%, die FPÖ bei 25-27%, die SPÖ bei 23-27%, Grüne und NEOS jeweils bei 4-6%.

Es fehlen 3-6 Prozentpunkte

Und hier liegen auch das Problem und der Widerspruch zwischen den Koalitionswünschen und der Parteipräferenz. Eine Dirndlkoalition ist schlichtweg (noch) nicht möglich. Schwarz, Grün und Pink kommen zur Zeit in Summe auf 42-45% der Stimmen und das reicht nicht für eine Mehrheit, egal ob die Liste Pilz den Einzug schafft oder nicht. Es müssen noch in Summe 3-6 Prozentpunkte von den anderen Parteien zu ÖVP, Grünen und NEOS wandern (d.h. 1-2 Prozentpunkte pro Partei), um eine Dirndlkoalition möglich zu machen.

Wählen! Nicht Wünschen!

Für uns ist daher völlig klar: Nicht wünschen! Wählen! Wenn Sie tatsächlich weder eine große Koalition noch die FPÖ in der Regierung sehen wollen, bleibt nur eine Möglichkeit: Wählen Sie am 15. Oktober die Liste Kurz, die Grünen oder NEOS!

Öxit oder nicht Öxit? Das ist hier die Frage.

Es ist noch gar nicht so lange her, da zündelte der letztendlich erfolglose FPÖ-Präsidentschaftskandidat in seinem Wahlkampf mit dem EU-Austritt. Das war noch vor Brexit und Trump und das Thema verbindet die FPÖ mit ihren FraktionskollegInnen im EU-Parlament von der AfD (D), Front National (F), Vlaams Belang (B), PVV (NL), Lega Nord (I) und UKIP (GB).

Das Thema war für viele BürgerInnen dann doch zu gefährlich und einer der Hauptgründe, der selbst sogenannte „stockkonservative“ WählerInnen letztlich trotzdem dazu bewegte, über ihren Schatten zu springen und den ehemaligen Grünen Van der Bellen zum Bundespräsidenten zu wählen; zweifellos eine Richtungsentscheidung hin zu einem gemeinsamen Europa.

Mit dieser Weichenstellung sind nicht nur andere Länder der EU regelmäßig betroffen, sie steht uns auch in Österreich ein weiteres Mal bevor. Riskiert man eine noch größere Beschädigung der EU und Österreichs, indem man unser Land weiter von dieser Gemeinschaft distanziert oder entscheidet man sich für einen europäischen Kurs und bemüht sich um die Sanierung der vielen Baustellen, die auch pro-europäische PolitikerInnen klar im Blick haben.

Europa geht nicht nur über territoriale Grenzen hinaus, sondern auch über parteiliche

Um überhaupt ein Gegengewicht zu einer schwarz-blauen oder rot-blauen Regierungskonstellation zu schaffen, ist eine schwarz-grün-pinke Mehrheit, die einzige Regierungszusammensetzung, die sich noch realistisch ausgehen kann. Aus diesem Grund sind dieses Mal wohl eher die „Stockkonservativen“ auf der linken Seite des Wahlspektrums und die Protest- und NichtwählerInnen aufgerufen, sich ein Herz zu nehmen und taktisch zu wählen. Mit den Grünen und NEOS steht ihnen dafür eine ehrliche, faire und zuverlässige Option offen, ohne sich ideologisch so verbiegen zu müssen, wie dies Konservative einst für Van der Bellen getan haben.

Daher der Appell: Wenn man eine konstruktive und pro-europäische Alternative zu einer blauen Regierungsbeteiligung möchte, dann wird dies rechnerisch nur möglich, wenn entweder für die Liste Kurz, die Grünen oder die NEOS bei der Nationalratswahl 2017 abgestimmt wird. Denn eine verlorene Stimme nährt höchstens den Frust nach der Wahl über eine Regierung mit der FPÖ!

Tobias Marboe

7 Gründe für Schwarz-Grün-Pink

  1. PRO-EUROPÄISCH
    Österreich besteht doch auch aus Regionen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Kärnten, Vorarlberg, die Josefstadt oder Favoriten. Die Vielfalt macht uns aus. Und warum sollte man diese Vielfalt denn auf Österreich einschränken: Wir sind doch alle Teil von Europa, einer Idee, die nicht von Nationalismus und Separationsgeist getragen ist.
  2. WELTOFFEN
    Was sagt Papst Franziskus: Wer bin ich um über andere Lebensweisen zu richten? Warum sollte das dann die Republik Österreich gegenüber ihren eigenen StaatsbürgerInnen tun?
  3. BILDUNGSORIENTIERT
    Eine Bildungsreform für mehr Förderung von Talenten, statt der ständigen Beschäftigung mit den jeweiligen Schwächen.
  4. WEIBLICH
    Mit Lunacek und Griss gibt es bei den Grünen und den NEOS zwei Spitzenkandidatinnen, was bei Schwarz, Rot, Blau oder Pilz fehlt.
  5. ÖKOSOZIAL
    Entwickelt von den Grünen, formuliert von Josef Riegler (ÖVP), beachtet von den NEOS.
  6. UNTERNEHMERISCH
    Die Mündigkeit und Initiative des Einzelnen stellt die Basis unserer Gesellschaft dar – ob als KMU, EPU, als klassischer Selbstständiger oder in NGOs.
  7. KEIN BLAU
    Das hatten wir schon! Erinnern Sie sich nur an Persönlichkeiten in der Regierung wie Michael Krüger, Dieter Böhmdorfer, Karl Heinz Grasser, Herbert Haupt, Monika Forstinger, Matthias Reichold oder Hubert Gorbach.

Wir wollen Lunacek & Strolz als MinisterInnen

Die Initiatoren von Schwarz Grün Pink, Moriz Piffl und Golli Marboe, erklären, welche MinisterInnen sie sich in der nächsten Regierung wünschen – und welche nicht.

Helfen Sie dabei mit und wählen Sie am 15. Oktober Schwarz, Grün oder Pink!

Ich unterstütze Schwarz Grün Pink, weil…

… ich für Veränderungen im Staat bin.
Alexandra Maydell

… ich es für gut halte.
Martha Irschik

… es die einzige Alternative für eine vernünftige Politik ist, und Kurz durch Grün/Pink wieder zurück in die Mitte finden wird.
Wenzel Waldstein

… es für mich die bessere Alternative zu Schwarz Blau ist.
Christine Braun

… es die vernünftigste Variante ist.
Jakob Schmidtmayr

… es wichtig ist eine liberale Bewegung in Regierungsverantwortung zu haben.
Michael Kaiser

… es die derzeit bestmögliche Regierungskonstellation ist.
Mathias Miller-Aichholz

Die Partei-Dirndlmotive zum Teilen

Sie finden, dass alle Parteien vor der Wahl die selben Versprechen abgeben? Gerechtigkeit, eine neue Politik, Aufbruch, Fairness, eine bessere Zukunft usw. Keine der Parteien wird jedoch nach der Wahl ihre Versprechen – grüne Gerechtigkeit, eine neue pinke Politik, einen türkisen Aufbruch, blaue Fairness oder eine rote Zukunft – alleine umsetzen können.

Daher kommt es für uns darauf an, wer mit wem regieren wird. Wir haben uns daher die Freiheit – oder besser die Frechheit – herausgenommen, die überall präsenten Werbemotive der schwarz-grün-pinken Parteien im Sinne einer Dirndlkoalition zu modifizieren. Unsere Motive sind natürlich ironisch gemeint aber in der Kernaussage ernst. Wenn Sie sie witzig, wichtig oder richtig finden, teilen Sie sie einfach.

Wir haben für Sie verschiedene Formate zusammengestellt: zum Teilen, Posten, als Coverfoto oder einfach zum Downloaden.

Johannes Thun-Hohenstein

„Ich unterstütze die Schwarz Grün Pink, weil ich nur dann Veränderung in diesem Lande kommen sehe, wenn neue Strukturen und Denkweisen Platz greifen wollen. Und weil ich blau nicht gerne auf der Regierungsbank will. Dazu muss Kurz stark genug werden, um nicht zuletzt auch parteiintern genug Schubkraft für Veränderung entwickeln zu können. Auch möchte ich dazu beitragen, dass Blau nicht erste werden in unserem Land. Mit Pink und Grün als Partner sollte sich viel erneuern lassen!“

Johannes Thun-Hohenstein
eingetragener Mediator, Coach und Trainer, Medienfachmann